Ambato

Buenos dias mis amigos, como estan?..

Da ich jetzt schon eine ganze Weile nichts mehr geschrieben habe, dachte ich, dass es an der Zeit wäre mal wieder etwas von mir hören zu lassen. Und in der letzten Zeit gab es auch einige Veränderungen. Neues Projekt, neue Wohnsituation, neue Stadt. Momentan bin ich mir sicher, dass es die richtige Entscheidung war mein Projekt zu wechseln, aber noch kenne ich mein neues Projekt nicht. In einer Stunde wird sich das aber ändern und Renato und ich werden mein neues Projekt unter die Lupe nehmen. Es heißt Instituto Especial de Ambato und war in Deutschland mein Wunschprojekt und ich werd dort mit Kindern und Erwachsenen mit Behinderung arbeiten, laut meiner Gastmama größtenteils mit Down-Syndrom. Eine weitere Freiwillige von VASE, Kira, arbeitet auch dort und außerdem ist noch Lara mit im Team. Mit Kira werde ich zusammen ein Musikprojekt leiten, vielleicht stellt sich ja da doch noch raus, dass ich musikalisch bin, auch wenn ich es bezweifle. Für Tipps und Ideen bin ich immer sehr dankbar.

Meine Gastfamilie besteht aus einem älterem Ehepaar und drei Kindern, die allerdings schon ausgezogen sind. Ich hab ein gemütliches Zimmer für mich und sogar ein eigenes Badezimmer und warmes Wasser. Ab Januar werde ich diesen Luxus allerdings mit einer anderen Freiwilligen teilen, welche ebenfalls hier einziehen wird. Zum Frühstück gab es Empanadas und Kaffee. Meine Gasteltern sprechen sehr klar und deutlich, sodass ich sie gut verstehen kann, allerdings bin ich nicht sicher, ob sie gesagt haben, dass wir am Wochenende zusammen zu der Isla de la plata fahren oder sie meinten, dass dies generell besser ist, wenn man es am Wochenende macht. Und ich glaube hier werde ich kleine Chaotin auf jeden Fall super ordentlich werden, da das ganze Haus aufgeräumt ist und meine Gastmama selbst ein genaus Bild davon hat, wie ich mein Bett machen soll. Ich glaube ich habe einige Freiheiten aufgegeben, aber ich bin bis jetzt froh in einer GAstfamilie zu sein, auch wenn ich mich erst einmal an alles gewöhnen muss. In Quito war ich froh endlich zu wissen welcher Bus mich wo hinfährt, hier werde ich mich wohl erstmal ein paar Mal verlaufen.

Wenn alles klappt dann schwinge ich heute Abend das Tanzbein im Salsakurs. Und jetzt wird der Laptop erst einmal weggelegt und Ambato erkundet 🙂